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Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt (Marktkirche) |
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Die Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt in Obernzell ist ihrer Grundhaltung nach ein kreuzförmig angelegter Zentralbau. Man betritt das Gotteshaus und steht sofort im Mittelpunkt eines hellen und breiten Raumes, dessen großer, rechteckiger Mittelteil von einer Flachkuppel überwölbt wird. An allen vier Ecken bemerken wir mächtige Pilaster und Kapitellen, in denen die Akanthusblätter des korinthischen mit den Voluten des ionischen Stils vereinigt sind. Durch darüberhinauslaufendes Gebälk sind die Pilaster miteinander verbunden.
Der Chorraum wird von einem querstehenden Rechteck gebildet, über dem sich ebenfalls ein flaches Gewölbe erhebt. Eine große, flache Rundbogennische in der Ostwand wird völlig vom Hochaltar und seinem Aufbau ausgefüllt. Ein ähnliches Rechteck an der Rückseite enthält die zweistöckige Empore.
Die beiden Seitenwände sind nach Norden bzw. Süden ausgebuchtet und schaffen so Raum zur Aufnahme der Seitenaltäre.
Sofort ins Auge fallend ist die außergewönliche Harmonie der Maße. Wie Nachmessungen ergaben, ist die größte Breite des Raumes (23,20 m) tatsächlich gleich seiner Höhe bis zum Gewölbescheitel. In ähnlich verblüffender Weise harmonieren auch fast alle anderern Maße.Stattlich dimensionierte, kreuzförmige Anlage (1740-1745) als Baumeister kommt der Passauer Severin Goldberger in Betracht; Doppelturmfassade.
Ehem. Pfarrkirche, jetzt Friedhofskirche St. Margarete. Spätgotisch (Mitte 15. Jhd.), am Chorhaupt sog. "Saxinger-Gruft".
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Kath. Pfarramt Obernzell, Tel. 08591/1861
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