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Gemeindeteile rund um Obernzell
Auf dieser Seite bieten wir ein Forum an, auf der sich die Obernzeller Gemeindeteile präsentieren können. Alles Interessante und Informative aus den Obernzeller Bereichen kann hier in Bild und Text dargestellt werden.

Ortsteil Erlau zum Download der Infotafel Erlau

Erlau, 12 km unterhalb Passau und 6 km oberhalb Obernzell gelegen, ist mit seinen 546 Einwohnern der kleinste Gemeindeteil der Marktgemeinde Obernzell, zu der Erlau seit der Gebietsreform 1972 gehört. Die alte Geschichte Erlaus spielt sich ab zwischen Burgen und Höfen. Die Burg Krempelstein überragt noch heute den Ort. Auch wenn diese zu Österreich gehört, so ist sie doch durch ihre dominierende Lage Wahrzeichen von Erlau geblieben. Der Grundstein zum modernen Erlau wurde 1861 mit der Gründung einer Papierfabrik, 1883 durch eine Holzschleif im Erlautal und den Bau einer Eisenbahnstrecke nach Wegscheid und schließlich 1942 durch die Ansiedlung der Firma Vogt gelegt. Seit 1957 gibt es sogar eine katholische Kirche in Erlau, auch wenn der Ort pfarrlich nach Obernzell gehört.

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baumedlhof Zum Edlhofkreuz: 
Nach einem Aufstand der Bürger Passaus, die freie Reichsstadt werden sollte, zogen die am 4. Juni 1367 gächteten Truppen ruhelos durch das Hochstift. Untergriesbach und Obernzell wurden geplündert und in Brand gesteckt. Als die Rebellen beutebeladen heimziehen wollten, fügten ihnen die bischöflichen und österreichischen Truppen am 29. September 1367 bei der Schlacht am Edlhof eine vernichtende Niederlage zu. Unter dem Kreuz bei den Linden sollen die bischöflichen Gefallenen ruhen. Die bürgerlichen wurden entweder in die Erlau und die Donau geworfen, oder bei der Passauer Pfarrkirche St. Paul begraben. Der Freiheitsdrang der Passauer war gebrochen.
stifter Zum Stifter-Denkmal:
Im Rahmen des Straßenausbaus Erlau – Neuziering im Jahr 1963 war, verbunden mit der Feier, die Einweihung einer Wegekapelle (Haar) und die Enthüllung eines Adalbert-Stifter-Denkmals in der Erlauer Leithe, gespendet von Dr. h. c. Hans Vogt, geschaffen von Siegfried Moroder, München. Der damalige MdB Dr. Ramminger erläuterte, warum gerade oberhalb Erlau ein Stifter Denkmal errichtet worden sei. Adalbert Stifter stamme aus Oberplan, das früher zum alten Fürstbistum Passau gehörte. Stifter war ein Sohn des großen Waldes. Heute steht die Büste von Adalbert Stifter am neuen Eingang des Waldes. In der Leithe völlig verwachsen, wurde sie vor einigen Jahren in die Ortsmitte an der Erlaubrücke versetzt.


Einweihung Dorfplatz Rackling

dorfplatz-rackling

Das Obernzeller Gemeindeblatt bietet Informationen für Bürger und Gäste, sowie Rückschau auf wichtige Veranstaltungen und Berichte aus dem Vereinsleben. Werbung und Anzeigen im Gemeindeblatt nimmt Frau Wohlstreicher entgegen.
Tel. 08591 / 9116-119    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

GemeindeblattHier können Sie die einzelnen Ausgaben des Gemeindeblattes als PDF downloaden:

 


 Informationen zum Naturschutzgebiet Donauleiten von der Gebietsbetreuung finden Sie auf der Homepage des "Haus am Strom" >>

 

luftaufnahme-obernzellDie erste Besiedlung ist anhand von archäologischen Funden bereits in der Steinzeit nachweisbar. Von den Kelten ist bekannt, dass sie hier Keramik mit Graphitzusatz produzierten.

Die besondere Lage Obernzells - die Nähe zu Graphitvorkommen und die Donau als Transportweg - verhalfen Obernzell schon früh zu einer florierenden Wirtschaft. Insbesondere durch die Herstellung von Schmelztiegeln und durch die Funktion als Umschlagplatz für den Handel mit Waren wie z. B. Salz, Leder, Textilien, kamen die Bürger Obernzells zu Wohlstand.

Diese große geschichtliche Vergangenheit führte auch zu einer besonderen baugeschichtlichen Bedeutung. Hierdurch, ebenso wie durch die schöne Lage im Donautal mit dem milden Klima wurden bereits früh Reisende auf den Ort aufmerksam. Entdeckt haben den Erholungsort auf diesem Erdenfleck schon die Fürstbischöfe von Passau vor mehr als 700 Jahren, als sie Obernzell, einem ihrer Hauptorte anno 1263 alte Privilegien bestätigten und unter ihrer Herrschaft (1217 – 1803) ein Schloss erbauten und es über Jahrhunderte als Sommerresidenz benutzten.

Ein Glücksfall war es, dass der Freistaat Bayern das Schloss erwarb und eine Zweigstelle des Bayerischen Nationalmuseums errichtete. Das Museum, das Keramik von ihren Anfängen in der Jungsteinzeit bis in die Gegenwart zeigt, lädt nicht nur an Regentagen zum Besuch ein.

1803 wurde das Fürstbistum aufgelöst. Nach einer kurzen Zugehörigkeit zum Kurfürstentum Salzburg-Toskana (1803 – 1806) kam der an der Donau gelegene Teil zum Königreich Bayern (1806 – 1919). Die besondere Attraktivität von Obernzell ist die Lage an der Donau. 1837 fuhr das erste Dampfschiff "Ludwig I." aus Regensburg an Obernzell vorüber. Bald darauf wurde Obernzell Anlegeort. In dieser Zeit wurden durch Pflasterung der Donau-Uferböschung die Fundamente für die heutige, über 600 m lange Uferpromenade gelegt.

1857 traf auf einem Inndampfer Prinz Luitpold in Obernzell ein und besichtigte die damalige Schmelztiegelfabrik, die weltweite Geschäftsverbindungen unterhielt. 1887 stellte der Obernzeller Fabrikant den Propellerdampfer Danubia in Dienst, der später durch die österreichische "Erste Donaudampfschiffahrtsgesellschaft" abgelöst wurde. Nach den kriegsbedingten Unterbrechungen hat sich das für den Fremdenverkehr bedeutende Geschehen an der Donau fortgesetzt.

Gleich nach dem 2. Weltkrieg begannen die Bürger von Obernzell wieder, ihre besseren Schlafstuben an die Urlauber zu vermieten, die sich nach und nach von "Fremden" und "Sommerfrischlern" zu unseren heutigen gern gesehenen Gästen wandelten.

vlp-logo 01„ÖPNV-Offensive 2010“ ist ein Oberbegriff, unter dem verschiedene Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung des Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Landkreis Passau zusammenfasst werden. Die ÖPNV-Offensive 2010 erstreckt sich auf das Gebiet der Verkehrsgemeinschaft Landkreis Passau (VLP). 

Mehr Info hier im Internet auf der Homepage der Verkehrsgemeinschaft-Passauer-Land (VLP) 

Die ÖPNV-Offensive ist ein Projekt des Landkreises Passau und der VLP.
Zu den spürbarsten Veränderungen zählt die Überarbeitung der Fahrpläne: Auf sieben Hauptkorridoren, die alle von und nach Passau führen, wird das bestehende Verkehrsangebot umgearbeitet und erweitert. Damit entsteht auf den Hauptkorridoren ein vertakteter Fahrplan, der werktags die Orte entlang der Hauptlinien stündlich mit Passau verbindet. Damit das verbesserte ÖPNV-Angebot möglichst viele Leute nutzen können, gibt es einen neuen und günstigen Tarif: das Öko-NetzTicket.

Neben dieser Verbesserung des Fahrten- und Tarifangebots werden auf vielen Linien auch die Fahrpläne übersichtlicher und leichter lesbar werden. Zusätzlich wird eine Verbesserung der Haltestellenausstattung in Zusammenarbeit mit den Kommunen und Straßenbaulastträgern angestrebt.

 

Das Marktarchiv Obernzell, kurz MAO
Kontakt:
08591 / 9116-117

e-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Bei der Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Prof. Richard Miller im Jahre 1963 wurde vom damaligen Bürgermeister Willi Rösner in seiner Laudatio als besonderes Verdienst des Geehrten die Neuordnung des Marktarchives hervorgehoben. Als Resultat seiner Archivarbeit gab Prof. Miller das Heimatbuch "Beiträge der Geschichte des Marktes Obernzell" heraus. Im Amt des Kreisheimatpfleger und Archivars folgte Prof. Miller dann der damalige Bürgermeister Rudolf Hammel, der sich über 30 Jahre lang intensiv der Belange des MAO annahm und versuchte diese neue zu ordnen. Nach seinem Ausscheiden verfiel das Marktarchiv in einen mehrjährigen Dornröschenschlaf aus dem es erst im Jahr 2010 von Bürgermeister Josef Würzinger erweckt wurde.

 Das Marktarchiv verwahrt in einem 226 qm großen Raum im Dachgeschoß des Rathauses neben Abschriften fürstbischöflicher Bestätigungen, notarielle Urkunden des 19. und 20. Jahrhunderts, ausserdem das wertvolle Bürgeraufnahmebuch. Dieses wohl älteste Dokument stammt aus dem 16. Jahrhundert. Daneben lagern im Archiv Amtsbücher, wie die Marktgerichtsprotokolle, Rechnungen des Spitals sowie der Kämmerer und die Akten der kommunalen Verwaltung der letzten vier Jahrhunderte. Hinzu kommen zeitgeschichtliche Sammlungen mit Plakaten, Flugblättern und Zeitungsausschnitten und das umfangreiche Bildarchiv mit Karten, Plänen, Fotos und Dias. Damit trägt das Martkarchiv als Gedächtnis des historischen Gemeinwesens Obernzell einen Gutteil bei zur aktuell gepflegten Erinnerungs- und Vereinskultur. Es stärkt mit der Pflege des historischen Erbes wowohl die Identität der Bewohner und Neubürger, wie die Attraktivität im Bereich des Fremdenverkehrs.

Blick in die Zukunft:
Die Fülle des Obernzeller Archivmaterials aus vier Jahrhunderten inklusive der 1972 dazugekommenen Gemeinde Ederlsdorf sowie die umfangreichen Sondersammlungen brauchen noch viel Fleiß, Energie und ehrenamtliches Engagement, damit der Bestand dem interessierten Benutzer und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann."

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